Update aus dem Katastrophengebiet
Nach einer ersten Lagebeurteilung vor Ort im Katastrophengebiet konnten wir unterdessen bereits zwei Hilfslieferungen durchführen. In Zusammenarbeit mit einer lokalen christlichen Kirche wurden die Hilfsgüter direkt an betroffene Familien verteilt, die Angehörige und ihr Hab und Gut verloren haben.
Die Lagebeurteilung hatte ergeben, dass insbesondere Kochgas, Matratzen, Bettzeug und Regenbekleidung dringend benötigt werden. Der Bedarf an Kochgas ist besonders akut. Da Strassen und Brücken weggespült und wichtige Versorgungswege unterbrochen sind, herrscht in Nepal derzeit ein akuter Propangasmangel.
Unseren Mitarbeitenden ist es gelungen, in Kathmandu rund 200 Gasflaschen sowie 800 Matratzen, Decken und 800 Regenjacken zu beschaffen.
Der Zugang zum Gebiet ist nach wie vor schwierig
Mit den zwei Himalayan Life Allrad-Lastwagen und einem Pickup brachte unser Team die Hilfsgüter ins Katastrophengebiet. Zwar sind es auf direktem Weg nur gerade 60 Kilometer – doch der Transport der ersten Lieferung dauerte aufgrund der schwierigen Strassenverhältnisse ganze vier Tage – siehe dazu das Handyvideo rechts.
Auch ältere Kinder unserer Schule in Yangri – die die verheerende Sturzflut von Yangri im Jahr 2021 selbst miterlebt haben – halfen beim Packen der Hilfsgüter. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kathmandu, unterstützt von von freiwilligen Helfenden, beluden die Lastwagen und transportieren die kostbare Fracht über schwierige und teilweise gefährliche Strassen in die betroffenen Dörfer.
Das ist das Herz von Himalayan Life: bedürftigen Familien und Gemeinschaften ganz praktisch zur Seite zu stehen, neue Hoffnung zu bringen, und so Gottes Liebe auszuleben. Wir sind zutiefst dankbar, dass eure Grosszügigkeit diese Hilfe ermöglicht. Herzlichen Dank dafür und für eure Gebete – für die von der Sturzflut betroffenen Familien, für unser Team bei seinem Einsatz und für Möglichkeiten, den Menschen in ganz Nepal praktische Hilfe und Hoffnung zu bringen.