Es begann alles mit einer Herausforderung und einer Frage. Wir hatten angefangen, Freundschaften mit den Strassenjungs zu knüpfen und ihnen Essen und ein Dach über dem Kopf zu geben. Wir vermittelten ihnen auch eine gewisse informelle schulische Bildung mit Grundlagen im Lesen und Schreiben. Wir halfen ihnen dabei, von den Drogen wegzukommen und Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen. Bald hatten wir eine Gruppe von Teenagern, die bereit waren, ihr Leben neu zu gestalten, aber keine formelle Schulbildung vorweisen konnten.
Niemand war bereit, ihnen Arbeit zu geben oder sie auszubilden.
Daher stellte sich die Frage: Wie wäre es, wenn wir eine Art Produktionsunternehmen hätten, wo wir Ausbildungsmöglichkeiten für die ehemaligen Strassenkinder schaffen und ihnen so helfen könnten, in der Gesellschaft Fuss zu fassen? Wie wäre es, wenn wir etwas produzieren, das gebraucht wird im Land und einen sinnvollen Beitrag für Nepal darstellt? Wie wäre es, wenn dies als Sozialunternehmen laufen könnte und damit Vorbildfunktion hätte für einen neuen Ansatz von Unternehmertum in Nepal, der soziale Gerechtigkeit praktisch umsetzt? Wie wäre es, wenn dieser Betrieb sogar Einkommen generiert, das dann für die Arbeit mit den Strassenkindern, das Drop-In-Shelter und die Strassenküche, eingesetzt werden kann?
Und so wurde die Idee einer Plastik-Recycling-Anlage geboren ...